„Mit deinem Tod ist bei uns die Trauer eingezogen. Sie ist ein
etwas merkwürdiger Gast und – unter uns – ich glaube, dass sie ein bisschen
verrückt ist. Sie hält unser Zuhause für eine Pension. Sie hat sich einfach
bei uns eingenistet. Sie war einfach da. Sie war plötzlich mittendrin in dem
Zuhause, das früher auch deins war.“
Genau so empfinden wohl viele die Trauer, die nach dem Tod eines nahen
Menschen in ihr Leben kommt. Dieses Bilderbuch ist eine ganz besondere
Geschichte über ein schwieriges Gefühl. Und auch eine Hilfestellung,
miteinander über die eigene Trauer ins Gespräch zu kommen. So kann es
gelingen, diese nicht nur als etwas Belastendes wahrzunehmen, sondern sie
sich zum Freund zu machen – ein wertvoller Gast, der irgendwann auch wieder
geht.
Dieses Bilderbuch ist ideal für die Trauerarbeit mit der ganzen Familie
und schafft es, einen neuen Blickpunkt zu dem schwierigen Thema einzunehmen.
In dieser außergewöhnlichen Erzählung nimmt der Trauerbegleiter Thomas
Achenbach die Lesenden mit auf eine bewegende Reise durch die inneren
Landschaften der Trauer. An der Seite eines besonderen Mentors – eines
schwarzen, weisen Vogels – erkundet der trauernde Mensch die großen
Themenbereiche auf dem Weg durch das Danach: das Vermissen, die Identitätskrise,
das Neulernen des Lebens, die spirituelle Suche und das behutsame Zurückfinden
in den Alltag. Am Ende leuchtet der Vogel bunt wie das Leben – mit einigen
schwarzen Federn, die er liebevoll pflegt. Ein eindrucksvolles Bild dafür, dass
die Trauer niemals ganz verschwindet, sich aber wandeln darf.Poetisch,
verständlich und zugleich fundiert öffnet dieses Buch eine neue Perspektive auf
die Heilung nach dem Verlust. Kurze Kapitel, lebensnahe Szenen und eine
empathische Sprache machen es leicht zugänglich – nicht nur für Betroffene,
sondern auch für Menschen, die Trauernde unterstützen möchten.
Was sagt man einem Menschen, der einen anderen, geliebten Mitmenschen
verloren hat? Jörg Zink fasst das in Worte, was für viele von uns unsagbar
bleibt.
Ein Trost- und Trauerbuch
Stirbt ein Mensch, so wirft das für
die Hinterbliebenen existentielle Fragen auf. Uns wird unsere eigene
Sterblichkeit vor Augen geführt und wir können vieles nicht begreifen. Der
Tod löst Emotionen in uns aus: Bestürzung, Angst oder vielleicht auch
Schuldgefühle. Die Fragen nach dem „Warum?“ oder nach dem „Was kommt dann?“
treiben uns um. Die ewig gleichen Antworten der Kirche lassen heute viele
ratlos zurück, mit den Formeln und Phrasen, die bei der Beerdigungs- und
Trauerfeier gesprochen werden, fühlen sich Menschen häufig in ihrem
Schmerz nicht mehr wahrgenommen.
Giannina Wedde gelingt es in diesem
Buch, den Fragen, Ängsten, aber auch der Hoffnung und der Erinnerung neue,
poetische Worte zu geben. Und weil hier die Untröstlichkeit genauso
ihren Platz hat wie die Wut, die Liebe genauso wie der Zweifel und
das Vergessen, werden sich Trauernde mit all ihren manchmal
auch widersprüchlichen Gefühlen darin wiederfinden.
Einen Menschen zu verlieren, den man geliebt hat, ist ein tiefer Einschnitt,
der das Leben häufig in ein »Davor« und ein »Danach« zerteilt. Und es braucht
oft viel Zeit, bis man lernt, mit diesem Verlust umzugehen. Dieser Kalender
möchte in solch schwierigen Zeiten ein Begleiter sein. Er hält für jeden Monat
des Jahres Impulse und praktische Übungen bereit, die helfen, die
unterschiedlichen Facetten und Gefühle der Trauer wahrzunehmen. Zudem
unterstützt er in der Vielfalt der enthaltenen Ideen dabei, die eigenen
Kraftressourcen (wieder) zu entdecken und Trost zu finden.Ein Wegweiser
auf dem oft schwierigen Pfad durch die Trauer – zum Verschenken und
Selberschenken.
Jeden Morgen erhellt die Sonne die nachtdunkle Welt. Wie Sonnenstrahlen
schicken auch diese Gedichte Gedanken des Trostes und der Geborgenheit.
Mit Texten von Doris Bewernitz, Albert Camus, Hildegard von Bingen, Jochen
Klepper, Cornelia Elke Schray u.a.Heilungder
riss im betonverkündet lebendas gleichgewichtgerät aus den fugen
die blume wächst undblüht den tod offenmeine wundenbeginnen zu
heilen
Michael Lehmler
Auch wenn man nicht mehr gesund werden kann, verdient man die
beste Pflege, davon sind die beiden Autoren überzeugt. Aber was
passiert mit uns von dem Moment an, in dem wir die schlechte
Nachricht erhalten, dass wir unheilbar krank sind, bis zum dem
Moment unseres letzten Atemzuges?
In diesem Buch schildert die Journalistin Els Quaegebeur diesen
Prozess ganz offen anhand der täglichen Praxis des
Lungenspezialisten Sander de Hosson sowie vieler bewegender und
aufrüttelnder Patientengeschichten. Beide berichten über
Diagnosegespräche, Palliativmedizin, die Rolle des Pflegepersonals,
die Bedeutung der Menschen, die einem am nächsten stehen, die
Schönheit eines guten Sterbebettes, Sterbehilfe und die Dilemmata,
mit denen Arzt und Patient konfrontiert sind.
Ein hilfreiches und mutmachendes Buch für alle, die selbst oder
deren nahe Menschen mit einer lebensbegrenzenden Diagnose
konfrontiert sind.
Wo sollen wir hin mit unserer Trauer?Einfühlsam beschreibt Doris
Bewernitz in ihren Geschichten, Märchen und Gedanken, wie sich Trauer anfühlt.
Trost bedeutet für sie, den Schmerz zu benennen, sichtbar und hörbar zu machen,
miteinander auszuhalten und zu verwandeln.
In schweren Zeiten stärken
Kinder benötigen nach einem einschneidenden Erlebnis wie dem Tod eines
nahestehenden Menschen Unterstützung. Pädagogische Fachkräften haben hier eine
ganz entscheidende Rolle: Sie können Kindern im Trauerprozess Sicherheit geben
und ihre Ressourcen stärken. In diesem Buch erhalten pädagogische Fachkräfte
einerseits wichtiges Hintergrundwissen zum Thema. Andererseits finden sie ganz
konkrete Hinweise, wie Trauer in der Kita thematisiert werden kann, wie sie mit
Kindern in dieser schwierigen Zeit umgehen und sensible Elterngespräche führen
können.
Trost schenken in schweren Zeiten Vielleicht ist es das persönlichste
aller Gefühle: die Trauer. Und weil es so schwer ist, mit ihr umzugehen, wohnt
der Literatur dabei eine besondere Kraft inne. Wenn wir in Romanen, Erzählungen,
Gedichten oder Briefen vom Kummer lesen, kann es für den Moment bedeuten: Ich
bin nicht allein. Das Gefühl der Verlorenheit löst sich auf im Wissen: Hier
leidet ein Mensch wie ich. Die Literaturkritikerin Annemarie Stoltenberg widmet
sich den verschiedenen Seiten der Trauer und zeigt mit ihrer literarischen
Auswahl, wie man Trost finden und Kraft schöpfen kann. Eine kommentierte
Sammlung, die uns auf berührende Weise daran erinnert, jeden Moment des Lebens
auszukosten. Mit Texten von Else Lasker-Schüler, Kurt Tucholsky, Astrid
Lindgren, Christa Wolf, Julian Barnes und vielen anderen.
Kinder trauern nicht nur beim Tod eines Menschen oder ihres Haustieres,
sondern ebenso beim Verlust eines Kuscheltiers oder beim Wegzug eines Freundes.
Wie Eltern und Erziehende in Kita, Kindergarten und Grundschule Kindern helfen
können, mit solchen Verlusten umzugehen, beschreibt die Autorin einfühlsam,
kompetent und hilfreich. Sie bietet auch Rituale, die beim nachträglichen
Trauern hilfreich sind, wenn das Abschiednehmen nicht möglich war.
Einfühlende und stärkende Texte von Anselm Grün begleiten uns in der
schweren Zeit nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Die Trauer können wir
nur überstehen, wenn wir sie zulassen und uns auf den Prozess der Bewältigung
einlassen. Anselm Grün ermutigt, sich an den Verstorbenen in Dankbarkeit zu
erinnern und die Trauer als heilenden Prozess anzunehmen.
3,50 €*
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