Laut der Überlieferung soll der Mönch und Theologieprofessor Martin Luther am Abend vor Allerheiligen 1517 an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg 95 Thesen in lateinischer Sprache zu Ablass und Buße angeschlagen haben, um eine akademische Disputation herbeizuführen. Damit leitete er die Reformation der Kirche ein. Im Kern bestritt er die herrschende Ansicht, dass eine Erlösung von der Sünde durch einen Ablass in Form einer Geldzahlung möglich sei. Dies sei schon durch das Opfer Jesu Christi am Kreuz geschehen.
Luther hatte seine Thesen in Briefform mehreren geistlichen Würdenträgern und Bischöfen des Reiches zugesandt. Als die Bischöfe nicht reagierten, soll er die 95 Thesen an die Schlosskirche Wittenbergs angeschlagen haben. Ob der Thesenanschlag tatsächlich stattgefunden hat, ist jedoch nicht zweifelsfrei erwiesen und wird kontrovers diskutiert.
Filter
–
Illustriert von
Petra Lefin
Dieses Mini-Bilderbuch erzählt seine Kindheit, die
Wanderung im Gewitter und wie er danach Mönch wird. Und wie er wütend ist über
das Ablassgeschäft und eine Menge Ärger bekommt, nachdem er 95 wichtige Gedanken
dazu auf ein Blatt Papier schreibt und an die Tür der Schlosskirche zu
Wittenberg nagelt. Aber er bleibt bei seiner Meinung und liest in seinem
Versteck auf der Wartburg jeden Tag in der Bibel, um alles zu verstehen. Er
heiratet Katharina und arbeitet als Professor in Wittenberg. Und sonntags
erklärt er den Menschen die Bibel auf Deutsch.
Die Liebesgeschichte des Martin Luther und der Katharina von Bora, Roman