Catuv · Es steht geschriebenIkonen von Br. Elia BeaverIkonen
sind Glaubensbekenntnisse in Farbe und öffnen ein Fenster zur himmlischen
Wirklichkeit. Sie werden nicht gemalt, sondern geschrieben. Was die Bibel
durch das Wort vermittelt, zeigen Ikonen durch Farbe und Bild. So fördern
sie Kontemplation und Gebet, wollen in die Gemeinschaft mit Gott führen.
Bruder Elia gehört zur Jesus-Bruderschaft und lebt heute im Kloster
Gnadenthal. Die von ihm geschriebenen Ikonen verschönern Kapellen und
private Andachtsräume in mehr als acht Ländern.
Die Dreifaltigkeits-Ikone des Malermönchs Andrei Rublev gehört zu den
berühmtesten Ikonenbildern der Welt und fasziniert seit Jahrhunderten die
Menschen rund um den Globus. Diese Nachbildung der Anfang des 15. Jahrhunderts
entstandenen Ikone besteht aus Holz und zeigt in leuchtenden Farben das
abrahamitische Gastmahl aus dem Alten Testament. Die Ikone wurde auf
Drei Engelsboten besuchen Abraham und Sara und verheißen ihnen die Geburt ihres
Sohnes Isaak. Die drei Engel symbolisieren Gott Vater, Jesus und den Heiligen
Geist. Sie sitzen um einen Tisch, auf dem ein Kelch steht, jeder von ihnen hält
als Zeichen der Autorität einen Stab in der Hand. Die Perspektive der Ikone lädt
den Betrachter dazu ein, an den Tisch zu treten und an ihrer Gemeinschaft
teilzunehmen. Ikonen wollen »Fenster zum Himmel« sein, durch die der
Betrachter die Gegenwart Gottes erfährt. Nach dem Verständnis der orthodoxen
Kirchen können Ikonen und die dargestellten Personen verehrt werden, indem man
sich vor ihnen verneigt oder bekreuzigt, die Anbetung steht jedoch allein Gott
zu. Die Personen werden durch eine sogenannte Beischrift eindeutig
identifiziert, so wird das Bild erst zur Ikone und wird dann zur Ikonenweihe
zugelassen. Nach alter Überlieferung wird die Herstellung einer Ikone auch
Ikonenschreiben genannt. Beim Schreiben einer Ikone steht nicht die Kunst,
sondern das religiöse Handwerk durch den Schreiber, der sich als Werkzeug Gottes
versteht, im Vordergrund
Die Christus-Ikone ist eine der ältesten und bekanntesten Motive der
Ikonenmalerei.
Sie zeigt Jesus, den Weltenherrscher als halbfigürliche Porträtikone.
Außerordentlich schöne Ansichten wertvollster
Ikonen, liebevoll zusammengetragen, begleiten den Betrachter durch das ganze
Jahr.
Die brillanten Monatsblätter mit Fotografien von Markus
Kesenheimer entsprechen dem Festkreis des Kirchenjahres und bieten passende
Texte, sowie ein Vorwort von Pater Nikolaj Dorner OSB. Höchst anspruchsvoll
und geschmackvoll umgesetzt. Ein Kalenderprojekt, das längst zum
Sammlerstück avanciert ist. Dieser Kalender ist besonders empfehlenswert!